"Übernimm mitgestaltende Verantwortung in
den sozialen Bezügen Deines Lebens".
Diese in der CAJ erfahrene Maxime prägte mich
nachhaltig.
Wechsel der Lebenssituationen führten folglich
zu neuen Varianten des sozialen Engagements.
Ob als
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Lehrling in der CAJ,
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Student in der Hochschulgemeinde,
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Arbeitnehmer in der KAB
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kirchlicher Mitarbeiter in ZKD und KODA,
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Unternehmer im BKU,
als schwarz/roter Faden blieb die Verbundenheit
zur christlichen Sozialbewegung. Meine
Mitgliedschaft in CAJ/KAB dauert nun schon über
50 Jahre.
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Im Schiff, dass sich Gemeinde nennt,
sind alle gemeinsam auf großer Fahrt.
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Die über Jahrhunderte geübte Domestizierung
der Laien als "von der Kirche (=Klerus) geführtes
Volk Gottes" ist mir ein Gräuel.
Hat auch das II.Vatikanische Konzil
dieser
Auffassung abgeschworen, bei Laien wie
Priestern hinterließ die über 1500jährige Prägung
tiefe Spuren
Souveränität im partnerschaftlichen Miteinander
des Volkes Gottes wie der gesamten
"Menschheitsfamilie" war und ist mein
Leit(d)motiv innerkirchlichen Engagements in
Pfarrgemeinderat, Katholikenausschuss und
Diözesanrat.
Ebenfalls ist die freiberufliche Tätigkeit als
Berater, Moderator und Referent von diesem
Motiv geprägt.
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Zum meinen nachhaltigen Erfolgen in der KODA zähle ich heute:
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Die gezielte Entwicklung der 30 vereinzelt gewählten Mitarbeitervertreter zu einer
kraftvollen "Mitarbeiterseite" mit eigenem hauptamtlichen Geschäftsführer und einer
fraktionsorientierten Arbeitsweise. Dieses seinerzeit sehr umstrittene Modell hat sich
mittlerweile bundesweit etabliert.
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Das Ende jener Tarifregelung, nach der die höher bezahlten Tarifgruppen zusätzlich noch
mehr Jahresurlaub bekamen. Nach monatelangen Verhandlungen beendete erst der
Krefelder "Auszug aus der Versammlung" den Widerstand der Dienstgeber. Einheitlich
wurde der Urlaubsanspruch auf das obere Niveau festgesetzt. Einige Jahre später
verschwand dieser Regelung auch aus dem BAT.
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